rp-online.de: Alevitischer Verein fühlt sich bedroht

Der Saal des Alevitischen Kulturvereins in Remscheid war am Montag gut gefüllt, nachdem Mitglieder zu einer Solidaritätsbekundung aufgerufen hatten. Der Vereinsvorsitzende, OB Burkhard Mast-Weisz und Fraktionsvorsitzende hielten kurze Ansprachen und verurteilten die Provokationen.

Ein Konflikt unter Türken und Türkischstämmigen in Remscheid endete Sonntagabend noch glimpflich, doch die Lage schien kurzzeitig sehr aufgeheizt. Denn das Abstimmungsergebnis über das Verfassungsreferendum in der Türkei, das die Macht des Präsidenten Erdogan stärkt, rief Reaktionen hervor: Erdogan-Anhänger versammelten sich am Zentralpunkt vor dem Sitz des Alevitischen Kulturvereins an der Lenneper Straße 1, schwenkten die türkische Flagge und ein Banner mit Erdogan-Porträt und schrien lautstark Parolen.

Über das soziale Netzwerk Facebook postete der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen nicht nur ein Video von diesem Aufmarsch, sondern schrieb auch, dass sie provoziert, angepöbelt und bedroht worden seien. Ein Mitglied informierte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz noch in der Nacht über diese Demo. Außerdem rief die Alevitische Gemeinde über Facebook zu einer Solidaritätsbekundung in den Räumen an der Lenneper Straße 1 auf.

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