Zusammenarbeit

 

Das Vorhandensein und der Auf- und Ausbau eines trag- und handlungsfähigen Kooperationsnetzwerkes ist für die verbands- und gesellschaftpolitische Arbeit der AABF von zentraler Bedeutung.

Die AABF verfügt über sog. flankierende Organe wie dem Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ), dem Bund der Alevitischen Frauen Deutschland e.V. (AAKB), dem Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsrat (WFBR) sowie dem Kultur- und Kunstrat (KKR).

Flankierende Organe sind Organisationen, welche die Ideen und Zwecke der AABF in die eigenen Strukturen hinein tragen oder diese in ihrem Einflussbereich vertreten, weiterentwickeln und gleichzeitig Ideen aus ihrem Bereich an die AABF herantragen und dort vertreten. Flankierende Organe werden mit Zustimmung der AABF gegründet. Sie haben ihre eigene Satzung unter der Satzung der AABF. Ihre Satzung dar nicht im Widerspruch zur Satzung der AABF stehen und bedarf der Zustimmung durch den Vorstand der AABF. Der Vorstand der AABF darf intervenieren, wenn flankieren Organe aufgrund von Untätigkeit ihre Funktionsfähigkeit verlieren oder anderweitigen Tätigkeiten nachgehen, indem sie gegen die Satzung der AABF verstoßen. In solchen Fällen kann der Vorstand der AABF die Tätigkeiten dieses Organs unterbinden oder dessen Mitgliederversammlung einberufen.

Außerhalb dieser verbandsinternen Strukturen ist die AABF in ein breites Vernetzungs- und Kooperationsnetzwerk mit öffentlichen und zivilgesellschaftlich tätigen Stellen auf Europa-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eingebunden.

Bund der Alevitischen Jugendlichen e.V. (BDAJ)

  • ist die bundesweit die größte Migrantenjugendselbstorganisation
  • vertritt die Interessen von rund 33.000 Kindern und Jugendlichen
  • ist untergliedert in 95 Ortsvereine und 5 Regionalverbände in 11 Bundesländern
  • ist Mitglied im Deutschen Bundesjugendring (DBJR)
  • ist Mitglied in sechs Landesjugendringen
  • ist Träger der freien Jugendhilfe.

Zu seinen Tätigkeiten gehören:

  • die Organisierung von Bildungsseminaren
  • Bildungsreisen (z.B. nach Dersim, Kocgiri, Hatay)
  • Internationale Jugendbegegnungen (z.B. nach Wien)
  • Workshops
  • Theateraufführungen
  • Festivals

Neujahrsbrief 2012 des BDAJ Bundesvorsitzenden Serdar Akın

Bund der Alevitischen Frauen Deutschland e.V. (AAKB)
Der „Bund der Alevitischen Frauen Deutschland e.V.“ (AAKB Almanya Alevi Kadinlar Birligi) wurde im Jahre 1999 gegründet und setzt sich seit dem für die Integration und Unterstützung alevitischer Frauen und junge Mädchen in Deutschland ein. Dem Dachverband AAKB gehören bundesweit 41 Frauenräte an, die in fünf Bundesländern (NRW, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordkreis) durch Landesfrauenverbände organisiert sind.

Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsrat (WFBR)
Um die satzungsgemäßen Ziele der AABF besser zu verwirklichen, errichtet die AABF für alle 3 Jahre einen Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsrat. Der WFBR arbeitet auf der Grundlage einer eigenen Geschäftsordnung, die in der Mitgliederversammlung der AABF beschlossen wird und dort verändert werden kann.

Kultur- und Kunstrat (KKR)
Um die satzungsgemäßen Ziele der AABF besser zu verwirklichen, errichtet die AABF für alle 3 Jahre Kultur- und Kunstrat. Der KKR arbeitet auf der Grundlage einer eigenen Geschäftsordnung, die in der Mitgliederversammlung der AABF beschlossen wird und dort verändert werden kann. Der KKR führt die Kultur- und Kunstpolitik der AABF bestimmende Tätigkeiten. In diesem Rahmen und auf dem Gebiet der Kultur und Kunst führt er Recherchen durch und liefert konkrete Ergebnisse. Er sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass in den Mitgliedsgemeinden und auf Landesebene Veranstaltungen zu bildenden Künsten und Literatur veranstaltet werden, wie Kultur- und Kunstveranstaltungen, Bilderausstellungen, Symposien, Kunsthandwerkausstellungen, Instrumentenausstellungen, Vorträge mit Gedichten und Kompositionen etc. Er fördert insbesondere das Bewusstsein über die Bedeutung der Errichtung von Bibliotheken in den Gemeinden.