Unser Engagement

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Unsere Projekte

Unsere Überzeugungen bilden das Fundament unserer Arbeit. In zahlreichen Projekten engagieren wir uns für die Menschen in unserem Land. Ob für Demokratie und Toleranz, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder in der Seelsorge.

Lernen Sie unsere Projekte kennen und erfahren Sie mehr darüber, wie und wo wir tätig sind. 

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seit 2009

Meine neue Heimat (MNH) – Ein Vor-Integrationsprojekt

Die vorintegrative Maßnahme der AABF „Meine Neue Heimat“ umfasst u.a.: Die Vorintegration von Drittstaatsangehörigen aus der Türkei, den Auf- und Ausbau von regionalen Beratungsstellen in der Türkei (Standorte: Istanbul, Izmir und Ankara) sowie die Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Beratung von Zuwanderern und die Durchführung von vorbereitenden Seminaren.

Förderung durch: AMIF und BMI

Mehr Informationen zum Projekt

Integration ist kein zeitlich begrenzter, sondern ein dauerhafter Prozess. Er stellt Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft und an die Zugewanderten. In diesem Sinne sind vorintegrative Maßnahmen in den jeweiligen Herkunftsländern eine strategische Antwort auf die Anforderungen der demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen und folgen dem Postulat der sozialen Gerechtigkeit und der Gewährleistung tatsächlicher Gleichbehandlung und Chancengleichheit in der „Neuen Heimat“.

Die vorintegrative Maßnahme der AABF „Meine Neue Heimat“ umfasst u.a.: Die Vorintegration von Drittstaatsangehörigen aus der Türkei, den Auf- und Ausbau von regionalen Beratungsstellen in der Türkei (Standorte: Istanbul, Izmir und Ankara) sowie Ausbildung von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen, die Beratung von und die Durchführung von Seminaren für Zuwanderer
Thematische Schwerpunkte der Schulungsinhalte:

  • Visum, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis
  • Erfordernisse und Chancen der Familienzusammenführung
  • Qualifizierung, Arbeit und Demografie
  • Demokratische Verfassung und politische Systeme in Deutschland (im Sinne einer staatsbürgerkundlichen Aufklärung)
  • Demokratie und Demokratiestärkung
  • Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechtes
  • Soziale Systeme der Bundesrepublik Deutschland
  • Migration, Integration und aktuelle, gesellschaftliche Entwicklungen
  • Berufliche Orientierung und Berufswegeplanung
  • Aus- und Weiterbildung sowie Möglichkeiten eines Hochschulstudiums in Deutschland
  • Kulturelle Aktivitäten
  • Ethik und Religion

Weitere Informationen unter http://www.almanya-danismanlik.eu/

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.
Stolberger Str. 317 50933 Köln
Tel: 0221 94 98 56 44
Fax: 0221 94 98 56 10
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert

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seit 2017

AKTIV! – Aktiv für Demokratie und Toleranz in der Migrationsgesellschaft

Im Zentrum des Projekts steht die Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren zu AKTIV-BotschafterInnen. In Kooperation mit dem Jugendverband BDAJ e.V. und der alevitischen Jugend Europa (AAGB) sollen bundesweit 100 BotschafterInnen (davon ca. 20 aus dem europäischen Ausland) für Demokratie und Toleranz aus- und fortgebildet werden.

Förderung durch: ISF und BAFzA

Mehr Informationen zum Projekt

In den letzten Jahren ist eine Zunahme der Radikalisierungsfälle insbesondere junger Menschen in der Migrationsgesellschaft zu beobachten. Der salafistische und islamistische Extremismus stellen eine gesamtgesellschaftliche Bedrohung und eine Herausforderung im Kontext der Prävention und Deradikalisierung dar. Das Projekt „AKTIV! – Aktiv für Demokratie und Toleranz in der Migrationsgesellschaft“ möchte daher islamistisch und salafistisch orientierten Ungleichwertigkeitsideologien entgegenwirken und einen Beitrag für eine demokratische Kultur und ein friedliches Miteinander in der Einwanderungsgesellschaft leisten.

Im Zentrum des Projekts steht die Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren zu AKTIV-BotschafterInnen. In Kooperation mit dem Jugendverband BDAJ e.V. und der alevitischen Jugend Europa (AAGB) sollen bundesweit 100 BotschafterInnen (davon ca. 20 aus dem europäischen Ausland) für Demokratie und Toleranz aus- und fortgebildet werden.

Ferner sollen im Rahmen des 3-jährigen Projekts Informationsveranstaltungen organisiert und Netzwerke vor Ort gebildet werden.

Das Projekt wird von der Behörde für den Inneren Sicherheitsfonds (ISF) sowie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“  vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 Die zertifizierte Schulung der AKTIV-BotschafterInnen erfolgt in fünf Seminarmodulen:

 Modul 1: Gründe für die Radikalisierung

Welche Strukturen, Bewegungen und Inhalte verbergen sich hinter dem Islamismus und Salafismus? Welche ideologischen, politischen und sozialen Zusammenhänge stärken einen Islamismuns und Salafismus? In diesem Modul geht es vor allem darum, die Gründe und Ursachen für die Radikalisierung (insbesondere von jungen Menschen) zu ermitteln und eine Sensibilisierung zu den verschiedenen Problemlagen des Islamismus und Salafismus zu schaffen.

Modul 2: Inter- und Transkulturalität 

Welchen Beitrag können inter- und transkulturelle Konzepte leisten, damit Probleme und Herausforderungen in der Mehrheitsgesellschaft besser bewältigt werden? In diesem Modul geht es sowohl um die Sensibilisierung zu inter- und transkulturellen Fragen als auch um die Auseinandersetzung mit einseitigen traditionell-kulturellen Denk- und Verhaltensmustern. Des Weiteren werden die (selbst-)kritische Begegnung mit Identitätsängsten, Generationsbruch und Kulturverlust behandelt.

Modul 3: Abbau von Vorurteilen und der Umgang mit Diskriminierungserfahrungen

Wie entstehen Vorurteile und Stereotypen in der Migrationsgesellschaft? Welche Methoden, Konzepte und Instrumente können zum Abbau von Vorurteilen verhelfen? Dieses Modul möchte die verschiedenen Facetten des Themas vertiefen und Strategien für einen reflektierten Umgang mit Vorurteilen, Stereotypen, Diskriminierungen und Benachteiligungen entwickeln.

 Modul 4: Gender- und Geschlechterrollen im Islam

Wie gehen islamistische und salafistische Organisationen mit den Geschlechterrollen um? Welche Rolle spielen patriarchale Strukturen in der Manifestierung von Ehre und Erziehungsvorstellungen?

Dieses Modul thematisiert die Bedeutung des diskriminierenden Frauenbilds und des Geschlechterrollenverständnisses der islamistischen und salafistischen Bewegungen im Kontext des Radikalisierungsprozesses.

Modul 5: Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Welche Möglichkeiten gibt es, dem Einstieg von jungen Menschen in islamistischen und salafistischen Bewegungen pädagogisch entgegenzuwirken? Wie können Eltern und Familienangehörige sensibilisiert werden? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Bewegungen, Netzwerke und Anlaufstellen vor Ort? Welchen Beitrag kann dabei das Projekt „AKTIV!“ leisten? In diesem Modul sollen Handlungsmaßnahmen ausgelotet werden, um jungen Menschen bei Radikalisierungstendenzen pädagogische Hilfestellungen zu ermöglichen. Diese sollen ihnen dabei helfen, sich stärker mit den demokratisch-pluralistischen Werten der Gesellschaft identifizieren zu können.

Kontakt:
Mesut Şat
Projektleitung AKTIV!
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.
Stolberger Str. 317, 50933 Köln
Tel.: (0221) 94 98 56 – 40
Fax: (0221) 94 98 56 – 10
E-Mail: mesut.sat@alevi.com

Unser Engagement

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Seit 2017 

Qualifizierung von ehrenamtlichen alevitischen Geistlichen in der Seelsorge

Seelsorge und Wohlfahrtspflege sind zentrale Themen für eine Religionsgemeinschaft. Insbesondere sehen wir heutzutage den Bedarf für Seelsorge in Kliniken, Hospizen und Justizvollzugsanstalten, wo alevitische Geistliche unterrepräsentiert sind. Um dies zu verbessern, haben wir das Projekt „Qualifizierung von ehrenamtlichen alevitischen Geistlichen in der Seelsorge“ gestartet.

Förderung durch: BMI

Mehr Informationen zum Projekt

Die Alevitische Gemeinde Deutschland bildet Geistliche in der Seelsorge aus

Projektvorstellung –  „Qualifizierung von ehrenamtlichen alevitischen Geistlichen in der Seelsorge“

Seelsorge und Wohlfahrtspflege sind zentrale Themen mit denen sich nahezu alle Religionsgemeinschaften auseinandersetzten. Insbesondere sehen wir heutzutage den Bedarf für Seelsorge in Kliniken, Hospizen und Justizvollzugsanstalten, wo alevitische Geistliche unterrepräsentiert sind, um den Bedarf am seelischen Beistand von Menschen mit Alevitischem Glauben zu erfüllen. Um die geschilderte Lücke zu füllen, hat die Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF) das Projekt „Qualifizierung von ehrenamtlichen alevitischen Geistlichen in der Seelsorge“ gestartet.

Das Projekt wird zunächst in NRW durchgeführt. Ziel des Projektes ist es in erster Linie alevitische Geistliche beiderlei Geschlecht in der Seelsorge zu schulen. Im Anschluss an die Schulungen sollen die Geistlichen für Seelsorge in Kliniken, Hospizen und Justizvollzugsanstalten zu Verfügung stehen.

Die Inhalte der Schulungen umfassen sieben Module:

Modul 1           Alevitische Seelsorge in Deutschland
Modul 2           Interkulturelle Kommunikation
Modul 3           Kollegiale Beratung und Supervision
Modul 4           Konfliktmanagement
Modul 5           Kliniken
Modul 6           Hospizen
Modul 7           Justizvollzugsanstalten

Beim ersten Modul Alevitische Seelsorge in Deutschland wird ein Konzept für die Alevitische Seelsorge in Deutschland skizzenhaft vorgestellt. Dabei ist es auch wichtig Erfahrungen aus Anatolien, was als Kernland der Aleviten zu betrachten ist, mit in Betrachtung zu ziehen und sich auf die Chancen und Herausforderungen der Alevitischen Seelsorge in Deutschland zu konzentrieren. In dem Fall stellen die Grundsätze für eine Alevitische Seelsorge einen Leitfaden dar. Um ebenfalls die Rahmenbedingungen für die Errichtung eines Hilfesystems in Deutschland besser zu erfassen, wird den Teilnehmenden eine Einführung desSozialsystemsin der Bundesrepublik Deutschland geboten.

Beim zweiten Modul werden die Teilnehmenden darin geschult Kompetenzen für aktives Zuhören und geeignete Fragetechniken zu entwickeln, um dies zu ermöglichen sollen die Teilnehmenden eine Sensibilität für interkulturelle Kommunikation entwickeln. Empathie und Ambiguitätstoleranz ist dabei eine wichtige Basis, um gegebenenfalls schwierige Gespräche führen zu können.

Das dritte Modul umfasst die kollegiale Beratung und die Supervision, dabei werden die Teilnehmenden darin geschult, dass diese eine Sensibilität für das Erkennen von eigenen Gefühlen und Bedürfnissen entwickeln. Ziel dabei soll es sein, sowohl die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu erfahren, als auch professionelle Distanzen wahren zu lernen. Die Supervision soll dazu dienen, die eigenen Handlungen im Ehrenamt zu reflektieren, die eigenen Stärken für sich und die Teamarbeit sichtbar zu machen und somit eine Kompetenzerweiterung zu erzielen.

Beim vierten Modul unter dem Namen Konfliktmanagement geht es um die Schulung der Teilnehmenden in Konfliktsituationen, da sie ggfs. in Konflikten zwischen Institutionen und Familien vermitteln werden. Des Weiteren werden die Teilnehmenden darin ausgebildet, Konfliktsituationen zu erkennen und dafür Lösungsansätze zu entwickeln.

Die Schulungen der weiteren Module Kliniken, Hospizen und Justizvollzugsanstalten werden parallel zueinander verlaufen, dabei werden die Teilnehmenden in drei Gruppen unterteilt.

Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Kliniken, Hospizen und Justizvollzugsanstalten ist ein Umgang mit Krankheit, Trauer, Tod und Straffälligkeit. Außerdem ist es auch wichtig, dass den Teilnehmenden der rechtliche Rahmen vertraut gemacht wird.

Kontakt:
Çağlar Ekici
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF)
Stolberger Straße 317
50933 Köln
Tel.: (0221) 94 98 56 – 46
Fax: (0221) 94 98 56 – 10
E-Mail: caglar.ekici@alevi.com

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Abgeschlossene Projekte
  • PROFEM – Professionalisierung von ehrenamtlichen Führungskräften in Migrantenselbstorganisationen (Förderer: AMIF und BAMF, 2011-2018).
  • Zeichen setzen!- Initiative Demokratie stärken (Für gemeinsame demokratische Werte und Toleranz bei Zuwanderinnen und Zuwanderern (Förderer: BMFSFJ, 2010-2013).
  • ÖkoCan – MigrantInnen engagieren sich für ihre Umwelt. (Förderer: Umweltbundesamt, 2010-2011).
  • MehrUnterNehmen – Nachhaltiges Wirtschaften im Alltag. (Förderer: Umweltbundesamt, 2013-2014).
  • Piro-Ausbildung und Fortbildung von Alevitischen Geistlichen (weiblich Ana/männlich Dede) sowie religiösem Personal (Dialogbeauftragte Multiplikatoren für interreligiösen Dialog/Arbeit). (Förderer: BAMF, 2013-2015)

Für unsere Arbeit brauchen wir Ihre Unterstützung!

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